Die Schweizer Weinelite am Memoire Summit 2026

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Das Mémoire des Vins Suisses vereint einige der renommiertesten Weinproduzenten der Schweiz mit Weinexperten aus dem In und Ausland. Heute zählt die Vereinigung 59 Produzenten und 33 Experten. Aufgenommen werden Weingüter, die in ihrer Region eine herausragende Stellung einnehmen, qualitativ überzeugende Weine erzeugen und sich für das Ansehen des Schweizer Spitzenweins engagieren.

Entstanden ist das Mémoire 2002 auf Initiative der vier Weinjournalisten Andreas Keller, Stefan Keller, Martin Kilchmann und Susanne Scholl. Aus dem zunächst als Club organisierten Zusammenschluss entstand 2004 die formelle Vereinigung mit Sitz in Zürich. Seither wächst das Mémoire kontinuierlich und verbindet führende Winzer mit Persönlichkeiten aus Journalismus, Forschung und Gastronomie.

2024 begann mit dem Rücktritt von Andreas Keller als letztem verbliebenen Gründungsmitglied im Vorstand eine neue Generation. Ein neu gewähltes Team führt die Vereinigung seither in die nächste Phase.

Perfekt organisierte Verkostung im Hôtel de Ville Sierre (c) vvWine.ch

Wie hoch die Qualität der Schweizer Weine ist, konnte ich am 27. August 2026 beim Mémoire Summit 2026 selbst erleben. Rund 100 Weine standen für eine Gruppe von rund 30 Journalisten zur Verkostung bereit und boten einen eindrucksvollen Querschnitt durch die Schweizer Weinlandschaft. Die Verkostung zeigte einmal mehr, wie vielfältig und eigenständig die Schweizer Weinlandschaft ist. Von Chasselas und Chardonnay über Pinot Noir bis zu Petite Arvine, Syrah und Merlot präsentierten sich zahlreiche Weine auf bemerkenswert hohem Niveau.

Der Mémoire Summit macht damit sichtbar, was die Vereinigung seit mehr als zwei Jahrzehnten auszeichnet: Die konsequente Förderung und Präsentation von Schweizer Weinen, die auch im internationalen Vergleich bestehen können.

Nachfolgende meine Notizen zu den präsentierten Weinen.

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