Œil-de-Perdrix: Domaine de Montmollin
Ich bin kein regelmässiger Rosé-Trinker. Und doch stellt sich bei mir jedes Mal Freude ein, wenn ein Rosé im Glas landet. Besonders dann, wenn er so wunderbar gelungen ist wie der Œil-de-Perdrix 2025 des Domaine de Montmollin.

Das in Auvernier am Neuenburgersee beheimatete Domaine gehört zu den traditionsreichen Weinbaubetrieben der Region. 1937 gegründet, wird es heute in vierter Generation von Benoît de Montmollin und Rachel Billeter-de Montmollin geführt. Rund 50 Hektar Reben gehören zum Betrieb. Seit 2017 arbeitet das Domaine nach den Richtlinien von Bio Suisse und verfolgt einen biodynamisch geprägten Ansatz. Die Rebgärten rund um Auvernier profitieren von ihrer Lage am See und von kalkhaltigen Böden, die gerade dem Pinot Noir ideale Bedingungen bieten.
Der Œil-de-Perdrix ist dabei eine der klassischen Spezialitäten Neuenburgs. Der Rosé wird aus Pinot Noir gekeltert und verdankt seinen Namen der zarten Farbe, die an das Auge eines Rebhuhns erinnert. Der 2025er zeigt eindrücklich, weshalb dieser Weintyp weit mehr sein kann als ein sommerlicher Durstlöscher.
2025, Œil-de-Perdrix Neuchâtel AOC, Domaine de Montmollin Lachsfarben; verführerisches Bouquet nach Walderdbeeren, Himbeeren und Orangenblüten; am Gaumen saftig, fruchtbetont, mit zarter Säure und einem leicht salzigen Finale. Ein seriöser Rosé, der jung oder auch mit 2-3 Jahren Kellerreife genossen werden kann. Bis 2030 geniessen. 90 vvPunkte
Erhältlich ist der Wein direkt bei der Domaine de Montmollin.




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